Jahr 2008

Fritz Schlotter: Steigende Kinderarmut nicht hinnehmbar

Jedes Kind sollte guten Start ins Leben bekommen

Kreis Emmendingen. Der Etat 2009 steht vor der Tür. In Gemeinde und Kreis. Im Vorfeld dieser wichtigen Entscheidungen haben die Teninger Freien Wähler schon in einigen Sitzungen wichtige inhaltliche Zielsetzungen diskutiert.
Dabei wurde Fritz Schlotter als Vorsitzender der Freien Wähler Kreisräte vor allem von Karl Theo Trautmann und Helmut Schundelmeier auf verschiedenen Themenschwerpunkte wie Kreisumlage,Sozialetat und Krankenhaus angesprochen.
 
Die Höhe der Kreisumlage werde, so Schlotter, von Jahr zu Jahr neu festgelegt. So sei flexibles Reagieren auf unterschiedliche Einnahmesituationen möglich. Einen über Jahre hinweg festgelegten gleichen Satz halte er deshalb für wenig sinnvoll-im übrigen in Übereinstimmung mit der gesamten Fraktion. Im Augenblick sei die Situation (noch) positiv, Berechnungsgrundlage sei die gute Steuerkraft von 2007. Deshalb müsse über die Höhe der Umlage diskutiert werden.

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Jubiläumsschlachtfest der Freien Wähler

55 Jahre bestehen sie, 30 Jahre organisiert im Ortsverein. Grund genug für die Freien Wähler dieses Jubiläum mit einem traditionellen, zünftigen Schlachtfest zu feiern.

Organisator Fritz Schlotter hat auch die Mitglieder von Kreistag und Regionalrat eingeladen, denn es soll ein Familienfest für alle Freien Wähler des Südlichen Oberrheines und deren Freunde mit Kind und Kegel, Essen, Trinken und angeregten Gesprächen werden.

8  Uhr ist Beginn 11 Uhr offizieller Teil: Ehrungen der Gründungsmitglieder mit Landrat Hanno Hurth und Bürgermeister Hermann Jäger 12 Uhr Kesselfleisch mit Meerrettich und Brot 15 Uhr Kaffee und Kuchen 18 Uhr Braten mit Kartoffelsalat

Datum: Samstag, 11. Oktober 2008, ab 8 Uhr

Ort:      Südhof von Karl Theo Trautmann in Teningen

Einstieg ins Fest ist zu jeder Zeit möglich.

Mitglieder, Freunde und Gönner sind herzlich eingeladen.  

Klares Votum für Autobahnparallele

Das Schutzgut Mensch muss im Mittelpunkt stehen

Kreis  Emmendingen. Mit Unverständnis  haben die Kreisräte der Freien Wähler die "Gemeinsame Stellungnahme zum Ausbau der  Rheintalbahn" von  sechs Bürgermeistern aus der  Ortenau und zweien aus dem Landkreis  Emmendingen zur Kenntnis  genommen. "Wir werden den Teufel tun, uns auf eine Trasse  festzulegen", so Jochen Paleit, Bürgermeister von Kappel-Grafenhausen und Initiator der  Erklärung. Fritz Schlotter (Teningen), Fraktionsvorsitzender der  Freien Wähler, prangerte die unterschiedlichen Zielsetzungen der besagten Gemeinden an. Man will keine  Autobahnparallele, darüber hinaus herrsche unter den "Rebellen" allerdings keinerlei Einigkeit.  Wenn Paleit, wie geschehen, das Engagement und die Forderungen der Bürgerinitiativen als absurd  bezeichne, sei dies, so Schlotter, im Hinblick auf die Betroffenheit z.B. der Bürger in Herbolzheim und Kenzingen eine  geradezu menschenverachtende Position. Außerdem werfe es ein bezeichnendes Licht auf sein  Demokratieverständnis. Natürlich seien auch Landwirte durch erhöhten  Flächenverbrauch betroffen, aber, so der  Kenzinger Bürgermeister Matthias Guderjan, höchste Priotität habe  immer noch der Mensch.

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Kosten steigen, Einnahmen nicht

Freie Wähler Kreisräte mit Chefärzten im Gespräch

Kreis Emmendingen. Die Krankenhäuser schlagen zu Recht Alarm. Jede zweite Klinik schreibt rote Zahlen. Das Jahr 2008 ist schon schwierig, 2009 soll noch problematischer werden, denn die Kosten steigen weiter, die Einnahmen nicht. Die Mehrwertsteuererhöhung von 16 auf 19 Prozent, die steigenden Energie- und Lebensmittelpreise und die Löhnerhöhungen bei Ärzten und Pflegern können nicht annähernd mit einer Anhebung der Krankenhausvergütung um 0,64 Prozent ausgeglichen werden. All dies war Grund genug für die Freien Wähler Kreisräte, einen intensiven Gedankenaustausch mit den Chefärzten des Kreiskrankenhauses über die Probleme vor Ort zu führen. Fraktionsvorsitzender Fritz Schlotter (Teningen) sprach dabei zunächst die seit langem chronische Unterfinanzierung der Kliniken landauf landab an. Von Wirtschaftlichkeitsreserven auch des Kreiskrankenhauses könne keine Rede mehr sein.

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Förderung der Arbeit mit Kindern von Suchtkranken

Freie Wähler Kreisräte mit Fachvertretern im Gespräch

Kreis Emmendingen. Kinder, vor allem Kinder, haben ein Recht auf Schutz, adäquate Versorgung und Unversehrtheit. Freie Wähler Kreisrat und Fraktionsvorsitzender Fritz Schlotter (Teningen)wies bei einer Informationsveranstaltung mit Helga Dilger und Alexander Steck von der Modelleinrichtung MAKS (Modellprojekt Arbeit mit Kindern von Suchtkranken) darauf hin, dass es bekannt sei, dass vor allem Kinder suchtkranker Eltern in besonderen Maße hohen Risiken ausgesetzt seien und hier deshalb intensiv geholfen werden müsse. Die Freien Wähler hätten schon bei der Verabschiedung des Haushaltes 2008 auf die Wichtigkeit dieser Arbeit hingewiesen. Jetzt allerdings gebe es eine neue Situation. Die dreijährige Finanzierungsfrist laufe in diesem Jahr aus. Grund genug, mit den beiden Fachvertretern von MAKS ausführlich über inhaltliche aber auch finanzielle Fragen im Vorfeld der nächsten Etatberatungen zu diskutieren.

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