Jahr 2007

Kreisumlage: Senkung um 1,5 Punkte ist zu wenig

Freie Wähler Kreisräte für fairen Ausgleich zwischen Gemeinden und Kreis 

Die Steuerquellen sprudeln weiter. Sehr erfreulich, steht doch damit der Landkreishaushalt 2008 unter einem guten Stern. Bei gleicher Kreisumlage sind Mehreinnahmen von rund 10 Millionen Euro zu verzeichnen.
Der Ausgleich zwischen Gemeinden und Kreis war deshalb wichtigster Diskussionspunkt bei der letzten Sitzung der Freien Wähler Kreisräte. Vor allem die Bürgermeister Hannelore Reinbiold-Mench (Freiamt), Oliver Grumber (Weisweil), Matthias Guderjan (Kenzingen), Joachim Ruth (Wyhl) und Michael Schlegel (Reute) wiesen auf erhebliche Investitions- und Sanierungsmaßnahmen in ihren Gemeinden hin. Hier wäre die Lösung einiger Probleme durch eine nachvollziehbar deutliche Kreisumlagensenkung möglich.

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Wanderung und Klausurtagung der Freien Wähler Kreisräte

Umfahrung Elzach/Winden, Hochburg und Haushalt 

Es ist mittlerweile Tradition bei den Freien Wähler Kreisräten. Im Spätjahr ist Wandern angesagt, als Familienausflug, vor allem aber als Möglichkeit zu intensivem Informations- und Gedanken-austausch. Bürgermeister Matthias Guderjan (Kenzingen) hatte eingeladen und zusammen mit Fraktionsvorsitzendem Fritz Schlotter (Teningen) die Organisation übernommen.

Nach Führung auf der Burg Lichteneck und kurzem Zwischenstopp am Abenteuerwald standen inten- sive Diskussionen über aktuelle kreisrelevante Themen an. Durch die Teilnahme von Landrat Hanno Hurth gab es natürlich wichtige Informationen aus erster Hand.

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Drängendes Problem "Schuldnerberatung"

Freie Wähler Kreisräte informieren sich vor Ort 

Immer mehr Menschen geraten in die Schuldenfalle. Sie brauchen dringend und vor allem schnell kompetente Hilfe. Seit einiger Zeit gehen in dem Zusammenhang viele Anfragen von Mitbürgern bei den Freie Wähler Kreisräten ein. Hauptkritikpunkt:Unzumutbar lange Wartezeiten. Grund genug für den Fraktionsvorsitzenden Fritz Schlotter (Teningen) bei der letzten Zusammenkunft ein Informationstreffen vor Ort vorzuschlagen. Er erinnerte daran, dass der Landkreis bis Mitte 2005 eine eigene kommunale Schuldnerberatung vorgehalten hat, deren Aufgaben dann vom Sozialausschuss, befristet, auf den Caritasverband übertragen wurde.

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Landes- und Bundespolitik für Autobahnparallele gewinnen

Absolute Priorität für Ausbau der Rheintalbahn dringend notwendig 

Stuttgart 21, Oettingers liebstes Kind, wurde teuer erkauft. Der Finanzminister wollte gar einen Teil der für den ÖPNV so dringend benötigten Regionalisierungsmittel dafür einsetzen. Er mußte erfreulicherweise zurückrudern. Ungeachtet dessen ist es, nach Meinung der Freien Wähler Kreisräte dringend geboten, den Ausbau der Rheintalbahn mit Vehemenz voranzutreiben. Bei der intensiven interfraktionellen Disakussion der Freien Wähler zeichnete sich zur Trassenführung des 3./4. Gleises eine klare Mehrheit für die Autobahnparallele ab. Fraktionsvorsitzender Fritz Schlotter (Teningen) erinnerte an den Kampf um die Zugzahlen, die von der Bahn immer deutlich zu niedrig angesetzt wurden.

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Förderung der Arbeit mit Kindern von Suchtkranken

Freie Wähler Kreisräte unterstützen weiter Hilfsprojekt

Kinder, vor allem Kinder, haben ein Recht auf Schutz, adäquate Versorgung, Förderung und Unversehrtheit. Freie Wähler Kreisrat und Fraktionsvorsitzender Fritz Schlotter wies bei der letzten Zusammenkunft darauf hin, dass vor allem Kinder drogenabhängiger Eltern bei ihrer Entwicklung in besonderem Maße hohen Risiken ausgesetzt sind. Hier müsse intensiv geholfen werden. Die Kreisräte Hannelore Reinbold-Mench, Matthias Guderjan, Martin Zahn und Michael Schlegel betonten ausdrücklich, dass nicht nur der "harte Konsum", auch Beikonsum und Rückfälle unter der Substitutionsbehandlung für die betroffenen Kinder, vor allem Ungeborene, Säuglinge und Kleinkinder eine maximale Vernachlässigungs- und Gefährdungssituation darstellen.

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